
Ein Anteil der Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Kanton Schwyz
findet nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit keine passende
Anschlusslösung. Die Gründe sind oft sehr vielfältig (schulische
Defizite, unklare Berufsziele, Persönlichkeitsdefizite, Fehleinschätzung
des eigenen Leistungsvermögens, unzureichende Integration, sprachliche
und soziale Probleme, Motivationsdefizite etc.). Die Voraussetzungen für
einen nahtlosen Übertritt in die Arbeitswelt nach der obligatorischen
Schulzeit sind für diese Jugendlichen nicht gegeben.
Die Berufsbildungszentren Pfäffikon und Goldau bieten diesen
Jugendlichen die Chance, im Rahmen eines Brückenangebotes den Kontakt
zum beruflichen Umfeld aufzubauen.
Der Kanton Schwyz führt im Schuljahr 2012/13 an den
Berufsbildungszentren Pfäffikon und Goldau die folgenden zwei
Brückenangebote:
das
schulische Brückenangebot SBA (in Pfäffikon und Goldau)
das
kombinierte Brückenangebot KBA in 2 Profilen (in Pfäffikon)
Brückenangebote vermindern schulische Defizite, fördern die
Persönlichkeitsentwicklung und ermöglichen durch berufspraktische
Einsätzen erste Schritte im beruflichen Alltag.
Das Ziel dieses Jahres ist auf den erfolgreichen Einstieg in die
Berufswelt ausgerichtet. Damit dies gelingen kann, werden ein
konsequenter Einsatz- und Durchhaltewille sowie eine hohe Motivation und
Disziplin der Teilnehmenden vorausgesetzt.
Roland Jost, Bereichsleiter Brückenangebote KBA / SBA, BBZ Pfäffikon
Pascal Kälin, Bereichsleiter Brückenangebote SBA, BBZ Goldau

Inhalt:
- Kombinierte Brückenangebote
- Kombiniertes Brückenangebot Profil A
- Kombiniertes Brückenangebot Profil B
- Schulunterricht / Lektionenzahl Profil A
- Schulunterricht / Lektionenzahl Profil B
- Betrieblicher Praktikumseinsatz in beiden Profilen
- Schulisches Brückenangebot
- Schulunterricht / Lektionenzahl SBA
- Ausschluss aus einem Brückenangebot
- Anmelde- und Aufnahmeverfahren
- Aufnahmekriterien
- Schulgeld
- Unterlagen
- Weitere Informationen

Kombinierte Brückenangebote
Das Ziel der kombinierten Brückenangebote (KBA) ist die
optimale Vorbereitung der Schulabgängerinnen und Schulabgänger auf die
Berufsbildung. Das Angebot richtet sich an Jugendliche mit eher
schwachen schulischen Leistungen. Gefördert werden schulische,
lebenspraktische, persönliche und soziale Kompetenzen. Damit der
Übergang in die Berufswelt gelingt, werden die Jugendlichen bei der
Berufswahl und der Lehrstellensuche unterstützt. Die kombinierten
Brückenangebote dauern ein ganzes Schuljahr.
Beurteilungen / Zeugnis Pro Semester
erhalten die Lernenden eine Beurteilung durch das Berufsbildungszentrum.
Diese gibt schwerpunktmässig Auskunft über das Arbeits- und
Sozialverhalten sowie über die schulischen Leistungen. Ebenfalls
erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des kombinierten
Brückenangebotes ein Qualifikationsblatt / Arbeitszeugnis des
Praktikumsbetriebes, welches Auskunft über die Arbeitsleistung und das
Verhalten im Betrieb gibt.
Nach dem erfolgreich absolvierten KBA erhalten die Lernenden eine
entsprechende Schulbestätigung.

Kombiniertes Brückenangebot (KBA) Profil A
Die Lernenden im Profil A besuchen an einem Tag pro Woche den
Schulunterricht am BBZ Pfäffikon. Die restlichen vier Tage pro Woche
absolvieren sie zwingend ein Praktikum in einem Betrieb. Ohne
Praktikumsstelle verlieren die Lernenden die Zulassung zum kombinierten
Brückenangebot.
Zielgruppe
Das Profil A ist auf Lernende mit schulischen Leistungen im unteren bis
mittleren Bereich ausgerichtet. Das kombinierte Brückenangebot Profil A
richtet sich an Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die nach Abschluss
der obligatorischen Schulzeit keine Lehr- oder Arbeitsstelle gefunden
haben, sich aber trotzdem auf den Einstieg in die Arbeitswelt
vorbereiten möchten. Fremdsprachige verfügen über genügend
Deutschkenntnisse, um eine Lehre mit Abschluss EFZ oder Attestausbildung
EBA beginnen, oder eine berufliche Tätigkeit ausüben zu können.
Zielsetzungen
Förderung der Gesamtpersönlichkeit im Hinblick auf den Übertritt ins
Berufsleben durch:
 |
Integration der Jugendlichen in
die Arbeitswelt sowie Erwerb von ersten Erfahrungen an einer
Arbeitsstelle |
 |
Durch Unterstützung
eigene Berufswahl, Lehrstellensuche oder das Suchen eines
Arbeitsplatzes konkret angehen |
 |
Schliessen schulischer Lücken und Erweiterung des bisher
erworbenen Wissens |
 |
Wecken von Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich
selbst, den Mitmenschen, der Arbeitswelt, der Schule, dem Staat und der
Natur |
Inhalt
 |
1 Tag Schule (Mittwoch oder
Donnerstag) am BBZ Pfäffikon, Schulhaus Römerrain |
 |
4 Tage Arbeit in
einem Industrie-, Gewerbe- oder Handelsbetrieb, im Gastgewerbe,
in einem Spital,
einem Heim, im Verkauf, etc. |
 |
einzelne Projekttage |
 |
Individuelle
Begleitung im Praktikumsbetrieb und bei der Lehr- und
Arbeitsstellensuche durch einen Coach. |

Arbeit im Betrieb / Unterricht am BBZ Pfäffikon
Praktikum in einem Betrieb
 |
Der Schwerpunkt im kombinierten Brückenangebot Profil A
liegt in der praktischen Tätigkeit an einem Arbeitsplatz in einem
Betrieb. Das Praktikum dauert in der Regel ein Jahr. Ein Wechsel des
Praktikumsbetriebes ist nicht vorgesehen, jedoch möglich, sofern er sich
durch die getroffene Berufswahl aufdrängt und alle Beteiligten
einverstanden sind. |
 |
Für die Suche der
Praktikumsplätze sind in erster Linie die Jugendlichen selbst
zuständig. Wer bereits zu Beginn des Schuljahres einen
Praktikumsplatz vorweisen kann, wird bei grosser Nachfrage
bevorzugt behandelt. |
 |
Der Betrieb übernimmt keine Ausbildungsaufgaben im Rahmen
des Berufsbildungsgesetzes. |
 |
An einem Tag pro Woche besuchen die Lernenden ganztags den obligatorischen Unterricht am BBZ Pfäffikon. |
Schulunterricht / Lektionentafel
Profil A (1 Tag, Mittwoch oder Donnerstag):
| 3 |
Lektionen Sprache und Kommunikation |
| 2 |
Lektion Persönlichkeit/Gesellschaft |
| 2 |
Lektionen Mathematik (in Niveauklassen) |
| 1 |
Lektion Sport |
| 1 |
Lektion Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) |
| 9 |
Lektionen pro Woche |
Parallel zu den Unterrichtslektionen unterstützen Berufs- und
Laufbahnberater die Schülerinnen und Schüler individuell bei der
Berufswahl, der Lehrstellensuche oder beim Suchen einer Anschlusslösung.
Praktikumsvertrag
 |
Ein schriftlicher Praktikumsvertrag regelt die Art und die Dauer des Arbeitseinsatzes, die Entschädigung, den Schultag, das Schulgeld, die Versicherungen, die Arbeitszeiten und die Ferien. |
 |
Der Vertrag wird zwischen Praktikumsbetrieb, Jugendlichen und gesetzlichen Vertretern abgeschlossen. |
 |
für den Betrieb: Richtlohn für Praktikantin/Praktikanten:
branchenüblicher Ansatz (ca. Fr. 450.00). |
Ferien und Schnupperlehren
Der Betrieb gewährt dem Lernenden mindestens 5 Wochen Ferien während des
ganzen Praktikumsjahres. Für Schnupperlehren/Testnachmittage im
Zusammenhang mit der Berufswahl können in Absprache mit dem Arbeitgeber
zwei Wochen verwendet werden. Es gilt der Ferienplan des BBZ Pfäffikon.

Die Lernenden im Profil B besuchen an zwei Tagen pro Woche den
Schulunterricht am BBZ Pfäffikon. Während den restlichen drei Tagen
absolvieren die Lernenden in den ersten 9 Wochen Fachkurse (Holz, Metall
und Hauswirtschaft) am BBZ Pfäffikon, bevor sie danach ebenfalls ein
Betriebspraktika absolvieren.
Zielgruppe
Das Profil B ist auf Lernende mit schulischen Leistungen im unteren
Bereich ausgerichtet. Das kombinierte Brückenangebot Profil B richtet
sich an Schulabgängerinnen und Schulabgänger der Werk- und Realschule
(Stammklassen B und C), die motiviert sind, ihre praktischen Fähigkeiten
und theoretischen Kenntnisse zu vertiefen und zu ergänzen, um dadurch
die Chancen für eine Ausbildung zu verbessern. Ziel: Lehre mit Abschluss
EFZ oder evtl. Berufsattest (EBA). Die Förderung in Theorie und Praxis,
verbunden mit der Persönlichkeitsbildung und der individuellen Beratung
und Begleitung (Coaching) erhöhen die Chancen, eine geeignete Lehrstelle
zu finden und erleichtern den Einstieg in die Berufswelt.
Zielsetzungen
Gute Vorbereitung auf den Eintritt in die Berufs- und Arbeitswelt durch:
 |
Gezielte individuelle Förderung im praktischen und schulischen Bereich |
 |
Schliessen schulischer Lücken und Erweiterung der theoretischen Kenntnisse |
 |
Förderung der Persönlichkeitsentwicklung |
 |
Individuelle Begleitung und Beratung bei Berufswahl und Lehrstellensuche durch einen Coach |
Wichtige Ziele des Unterrichts sind die Stärkung und Förderung des
Selbstvertrauens und der Eigeninitiative. Durch eigenverantwortliches
und selbstständiges Lernen können individuelle Lücken gezielt angegangen
und aufgearbeitet werden.
Inhalt
 |
2 Tage Schule (Montag und Dienstag) am BBZ Pfäffikon, Schulhaus Römerrain |
 |
Obligatorische
Fachkurse (9 Wochen) und Arbeit in einem Industrie-, Gewerbe-
oder Handelsbetrieb, im Gastgewerbe, in einem Spital, einem
Heim, im Verkauf, etc. (Mittwoch bis Freitag) |
 |
einzelne Projekttage |

Während der ersten 9 Wochen besuchen die Jugendlichen obligatorische
Fachkurse. Ziel der Fachkurse ist die Einführung in elementare
Arbeitstechniken und Kenntnisse des entsprechenden Bereichs. Die Kurse
finden in den schuleigenen Werkstätten statt und werden von erfahrenen
Berufsleuten geleitet.
Während der Fachkurse werden die Jugendlichen mit den Anforderungen der
Berufswelt konfrontiert und erhalten unmittelbare Rückmeldungen auf
Verhalten, Arbeitseinsatz und manuelle Fähigkeiten. Wichtig: In der
ersten, vierten und siebten Fachkurswoche können keine Schnuppertage
abgemacht werden.
Fachkurse
 |
Holz |
 |
Metall |
 |
Hauswirtschaft |
|
|
Nach Abschluss der 9-wöchigen praktischen Unterrichtsphase am
BBZ Pfäffikon beginnen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Profils B
an drei Tagen pro Woche ein Praktikum. Die Coaches helfen den Lernenden
bei der Suche nach geeigneten Praktikumsbetrieben. Es besteht die
Möglichkeit, die Zeit des Betriebspraktikums auf einem bis maximal drei
Betrieben zu absolvieren. Nach Möglichkeit sind potenzielle
Ausbildungsbetriebe für diese Lernenden zu bevorzugen.
Schulunterricht / Lektionentafel
Profil B (2 Tage, jeweils Montag und Dienstag):
| 6 |
Lektionen Sprache und Kommunikation |
| 3 |
Lektion Persönlichkeit/Gesellschaft |
| 4 |
Lektionen Mathematik (in Niveauklassen) |
| 2 |
Lektion Sport |
| 2 |
Lektion Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) |
| 1 |
Lektion selbstorganisiertes Lernen (SOL) |
| 18 |
Lektionen pro Woche |
Hinweis zu den betrieblichen Praktikumseinsätzen
Die Jugendlichen arbeiten je nach Profil während 8 bis 10 Monaten gegen
eine Entschädigung in einem Betrieb. Eine schriftliche Vereinbarung
regelt weitere Details (u.a. fehlender Praktikumsplatz, -vertrag,
Verlust des Praktikumsplatzes).

Das Ziel des schulischen
Brückenangebotes (SBA) ist die optimale Vorbereitung der
Schulabgängerinnen und Schulabgänger auf die Berufsbildung oder eine
adäquate Anschlusslösung. Gefördert werden schulische, lebenspraktische,
persönliche und soziale Kompetenzen. Damit der Übergang in die
Berufswelt gelingt, werden die Jugendlichen bei der Berufswahl und der
Lehrstellensuche unterstützt. Die Kernfächer* des schulischen
Brückenangebotes werden in 2 Niveaus geführt, damit das
Leistungspotenzial optimal gefördert werden kann.
Pflichtfächer (Total 26
Lektionen)
| 5 Lektionen Sprache und Kommunikation* |
| 3 Lektionen Englisch* |
| 5 Lektionen Mathematik* |
| 1 Lektionen Persönlichkeit |
| 1 Lektion Gesellschaft |
| 1 Lektion Wirtschaft |
| 2 Lektionen Sport |
| 2 Lektionen Informations- und
Kommunikationstechnologie (ICT) |
| 2 Lektionen selbstorganisiertes Lernen
(SOL) |
| 2 Lektionen Projektarbeit |
| 1 Lektion Berufswahlkunde |
| 1 Lektion Coaching (individuelle
Einzelgespräche, gemäss Aufgebot Coach) |
|
| (*werden in Niveaus ausgeführt) |
Wahlfächer (3)
Lektionen): |
| Französisch*, Italienisch für Anfänger, Werken Holz/Metall,
Technisches Zeichnen, Bildnerisches Gestalten,
Hauswirtschaft/Textiles Gestalten (wird nur in Pfäffikon
angeboten) |
| |
|
Wahlfächer (2)
Lektionen): |
| Rhetorik/Sprechtraining, Chemie, Physik, Biologie |
| |
| Total Lektionen: 32-37 |
Wählen Sie Ihre Wahlfächer gemäss Ihrer vorgesehenen
Ausbildung. Die definitive Zuteilung erfolgt durch den Bereichsleiter
auf Grund der gewünschten Berufsrichtung und des Gesprächs am
Informationstag.

Coaching
Die Lernenden werden von den Coachs individuell zu den Gesprächen
aufgeboten. Das Coaching betrifft die Berufswahl (Unterstützung bei der
Erarbeitung einer realistischen Anschlusslösung), die Behebung von
Defiziten in einzelnen Fächern (Erreichen des erforderlichen Niveaus für
die Anschlusslösung, Lernzielvereinbarungen usw.) sowie die
Persönlichkeitsentwicklung (Korrekturen beim Arbeitsverhalten,
Arbeitsintensität, Verarbeiten von Absagen).
Es werden individuelle Massnahmen mit den Teilnehmenden festgelegt,
Aufträge erteilt und deren Ausführung kontrolliert. Die
Coaching-Gespräche sind obligatorisch und verbindlich.
Spezialschulwochen und Spezialschultage
Zum Inhalt des SBA gehören weiter:
 |
Einführungstage zu Beginn des Schuljahres |
 |
1 Woche Betriebspraktikum (ca. September), vorzugsweise
im gewünschten zukünftigen Berufsfeld oder in einem verwandten
Berufsfeld. Weitere Schnupperlehren sind möglich und erwünscht, wenn sie
zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung dienen |
 |
1 Woche zur
Förderung der praxisorientierten Handlungskompetenz
(Wirtschafts- und Gesellschaftswoche) |
 |
3–6 weitere Projekttage pro Schuljahr |
Abschlussprüfungen / Zeugnis
Am Schluss des SBA finden Abschlussprüfungen statt. Es werden die
folgenden Fächer geprüft: Sprache und Kommunikation, Mathematik und
Englisch (schriftlich und mündlich), Französisch (Wahlmöglichkeit für
Niveau A anstelle Englisch).
Nach dem erfolgreich absolvierten SBA erhalten die Lernenden eine
entsprechende Schulbestätigung. Pro Semester erhalten die Lernenden eine
Beurteilung des Berufsbildungszentrums. Diese gibt Auskunft über das
Arbeitsverhalten, das das Sozialverhalten sowie über die schulischen
Leistungen.
Administration und Sekretariat Am BBZ Pfäffikon wird der zentrale Teil des Anmeldeverfahrens abgewickelt.
Anmelde-
und Aufnahmeverfahren Es besteht kein Rechtsanspruch auf
den Besuch eines kantonalen Brückenangebotes. Ebenso ist die
Wahlmöglichkeit in Bezug auf ein schulisches oder kombiniertes
Brückenangebot eingeschränkt. Es erfolgt eine Zuweisung in das
erfolgversprechendste Modell durch Fachpersonen. Kandidatinnen und
Kandidaten, die bereits eine Praktikumsstelle für ein kombiniertes
Brückenangebot vorweisen können, werden bevorzugt behandelt.
Allgemein gelten folgende Aufnahmekriterien:
 |
15 – 18 jährig, wohnhaft im Kanton Schwyz |
 |
Obligatorische Schulzeit abgeschlossen |
 |
Besuch der Informationstage* |
 |
Nachweis von Berufswahl- und Bewerbungsbemühungen |
 |
Motivation und aktiver Einsatz in Bezug auf die berufliche Zukunft sowie Bereitschaft zur kooperativen Zusammenarbeit |
 |
Fähigkeit und Wille, regelmässig am Brückenangebot teilzunehmen |
 |
Keine grossen psychosozialen Probleme, die eine nachhaltige berufliche Integration verunmöglichen (z.B. Konsum von Suchtmitteln, Straffälligkeiten etc.) |
*Daten der Informationstage:
SBA Goldau, Montag, 21. Mai 2012 / SBA Pfäffikon, Montag, 18. Juni 2012
/ KBA Profil B: Dienstag, 19. Juni 2012 / KBA Profil A: Mittwoch, 20.
Juni 2012
Anmerkung
Absolventen von Zwischenlösungen (Auslandaufenthalte, Welschlandjahr,
Sozialjahr) werden im Regelfall nicht in Brückenangebote aufgenommen. In
begründeten Ausnahmefällen entscheidet die Schulleitung auf
schriftliches Gesuch hin.
Abbrecher von Grundbildungen können in ein Brückenangebot aufgenommen
werden.
Nachträgliche Aufnahmen können im Rahmen von freien Kapazitäten
(Klassengrösse, Zusammensetzung der Klasse etc.) und unter gewissen
Bedingungen (Nachweis Praktikumsplatz (KBA), grundsätzliche Einigung,
etc.) bis maximal Ende des 1. Semesters vorgenommen werden. Der
Aufnahmeentscheid wird von der Schulleitung gefällt.
Wichtig: Interessierte Jugendliche aus dem Kanton Schwyz
können sich ab März bis spätestens Ende April anmelden. Neben dem
Anmeldeformular sind folgende Unterlagen ebenfalls einzureichen:
 |
Formular: Anmeldung für ein Brückenangebot |
 |
Formular: Beurteilung durch Klassenlehrperson |
 |
Formular:
Wahlfächer (bei Anmeldung für SBA erforderlich) |
 |
handschriftlicher
Bewerbungsbrief, in dem Sie beschreiben, wie Ihre bisherige
Lehrstellen- und Arbeitssuche verlaufen ist, und weshalb Sie
welches Brückenangebot besuchen möchten. Er soll auch Angaben
zum persönlichen Hintergrund (Interessen, Stärken, Schwächen)
enthalten. |
 |
tabellarischer Lebenslauf mit aktuellem Passfoto |
 |
Kopien aller Zeugnisse der Sekundarstufe I |
 |
Stellwerk 8 und 9* |
 |
wenn vorhanden: Testauswertungen (Basic-Check, Multi-Check), Sprachdiplome, Schnupperlehrbeurteilungen, Arbeitszeugnisse |
 |
wenn nicht Schweizer Staatsbürgerschaft: Kopie Ausländerausweis |
*muss baldmöglichst nachgeliefert werden.
Die entsprechenden Unterlagen findet man unter der Homepage www.bbzp.ch/Brückenangebote
oder können in den Berufsinformationszentren in Pfäffikon und Goldau
bezogen werden.
Sind alle Unterlagen vollständig vorhanden, folgt der
Zuweisungsentscheid. Bei Unklarheiten bezüglich der Zuweisung wird mit
dem Bewerber/der Bewerberin Kontakt aufgenommen und die Zuteilung
vorgenommen. Die aufgenommenen Kandidatinnen und Kandidaten werden
anschliessend den beiden Schulorten zugewiesen. Alle zukünftigen
Lernenden eines Brückenangebotes werden zu obligatorischen
Informationstagen eingeladen. Die provisorische Aufnahme erfolgt nach
dem Besuch der Informationstage.

Definitive Aufnahme Die definitive
Aufnahme erfolgt mit der Unterzeichnung der Ausbildungsvereinbarung zu
Beginn des Brückenjahres.
Bedingungen für eine definitive Aufnahme sind:
 |
Unterzeichnung der
Ausbildungsvereinbarungen |
 |
Bereitschaft, die
Schule regelmässig und mit persönlichem Einsatz zu besuchen |
 |
Bereitschaft, an der
persönlichen Weiterentwicklung zu arbeiten |
 |
Bestreben, einen
Ausbildungsplatz zu finden |
 |
Aktive Mitarbeit im
Unterricht |
Ausschluss aus einem Brückenangebot
Bei der Aufnahme in ein Brückenangebot wird zwischen den Lernenden,
ihren gesetzlichen Vertretern und der Schulleitung des
Berufsbildungszentrums eine schriftliche Vereinbarung mit den geltenden
Regeln unterzeichnet. Die Schulleitung des Berufsbildungszentrums kann
einen Ausschluss aus einem Brückenangebot verfügen bei:
 |
Schwerwiegenden Verstössen gegen die geltenden Regeln |
 |
Disziplinarischen Vergehen |
 |
Gesetzlichen Verstössen (insbesondere Suchtmittelvergehen, Rassismus, Gewalt, Sexualdelikte) |
 |
Fehlende Einsatz- und Leistungsbereitschaft |
 |
Fehlen eines
geeigneten Praktikumsplatzes in kombinierten Brückenangeboten
(Profil A bis zu den Herbstferien, Profil B bis 30. November) |
 |
Verlust des
Praktikumsplatzes in kombinierten Brückenangeboten (sofern nicht
innerhalb von 30 Tagen ein anderer Arbeitsplatz gefunden wird) |
Bei selbstverschuldetem Ausschluss oder unbewilligtem Austritt aus
einem Brückenangebot kann die Schulleitung eine Gebühr bis Fr. 1000.00
erheben.

Schulgeld
Der Kanton erhebt für alle Brückenangebote ein Schulgeld. Die
Berufsbildungszentren stellen das Schulgeld zu Beginn des Brückenjahres
in Rechnung. Bei einem Ausschluss aus dem Brückenangebot verfällt das
bezahlte Schulgeld.
Neben dem Schulgeld müssen die Lernenden resp. die
Erziehungsberechtigten den Aufwand für Material, Lehrmittel, Exkursionen
und Ausflüge nach Aufwand entschädigen. Dieser Aufwand wird von den
Berufsbildungszentren periodisch in Rechnung gestellt.
Pro Schuljahr fallen folgende Kosten an:
| Schulgeld pauschal |
|
SBA / KBA |
|
Fr. 400.00 |
|
|
|
|
|
|
| Lehrmittel und Material |
|
KBA |
|
Fr. 200.00 bis 400.00 |
| (nach
Aufwand) |
|
SBA |
|
Fr. 500.00 bis 1000.00 |
|
|
|
|
|
|
| Exkursionen und Projekttage |
|
KBA |
|
Fr. 100.00 bis 300.00 |
| (nach
Aufwand) |
|
SBA |
|
Fr. 500.00 bis 1000.00 |
Versicherung
Es besteht keine Versicherung durch den Schulträger. Lernende
der Brückenangebote müssen sich auf privater Basis ausreichend
versichern
Stipendien
Für die Stipendienberechtigung gelten die Vorschriften des Amts für
Berufsbildung (Tel: 041 819 19 24)

Unterlagen
Anmeldung für ein Brückenangebot Schuljahr 2012 - 2013
Angaben und Beurteilung Klassenlehrperson Schuljahr 2012 - 2013
Hinweis zur Anmeldung für ein Brückenangebot Schuljahr 2012 - 2013
Wahlpflichtwünsche 2012 - 2013
Kurzbeschrieb Wahlfächer SBA 2012 - 2013
Praktikumsvertrag KBA Profil A
Praktikumsvertrag KBA Profil B
Hier erhalten
Sie weitere Auskünfte:
Berufsbildungszentrum Pfäffikon Roland Jost
Bereichsleiter Brücken
KBA / SBA Schulhaus Römerrain
Schützenstrasse 15 8808 Pfäffikon
Tel: 055 415 13 43/73
Fax: 055 415 13 83 Mail:
roland.jost@bbzp.ch
Berufsbildungszentrum Goldau Pascal Kälin
Bereichsleiter Brücken SBA Schulhaus Bifang
Tramweg 6414 Oberarth Tel: 041 855 45 21
/ 041 855 27 77
Fax: 041 855 50 07Mail:
pascal.kaelin@bbzg.ch
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