Brückenangebote Kt. Schwyz


 

Ein Anteil der Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Kanton Schwyz findet nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit keine passende Anschlusslösung. Die Gründe sind oft sehr vielfältig (schulische Defizite, unklare Berufsziele, Persönlichkeitsdefizite, Fehleinschätzung des eigenen Leistungsvermögens, unzureichende Integration, sprachliche und soziale Probleme, Motivationsdefizite etc.). Die Voraussetzungen für einen nahtlosen Übertritt in die Arbeitswelt nach der obligatorischen Schulzeit sind für diese Jugendlichen nicht gegeben.

Die Berufsbildungszentren Pfäffikon und Goldau bieten diesen Jugendlichen die Chance, im Rahmen eines Brückenangebotes den Kontakt zum beruflichen Umfeld aufzubauen.
Der Kanton Schwyz führt im Schuljahr 2012/13 an den Berufsbildungszentren Pfäffikon und Goldau die folgenden zwei Brückenangebote:


das schulische Brückenangebot SBA (in Pfäffikon und Goldau)

das kombinierte Brückenangebot KBA in 2 Profilen (in Pfäffikon)

Brückenangebote vermindern schulische Defizite, fördern die Persönlichkeitsentwicklung und ermöglichen durch berufspraktische Einsätzen erste Schritte im beruflichen Alltag.
Das Ziel dieses Jahres ist auf den erfolgreichen Einstieg in die Berufswelt ausgerichtet. Damit dies gelingen kann, werden ein konsequenter Einsatz- und Durchhaltewille sowie eine hohe Motivation und Disziplin der Teilnehmenden vorausgesetzt.

Roland Jost, Bereichsleiter Brückenangebote KBA / SBA, BBZ Pfäffikon
Pascal Kälin, Bereichsleiter Brückenangebote SBA, BBZ Goldau
 


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Inhalt:

- Kombinierte Brückenangebote
- Kombiniertes Brückenangebot Profil A
- Kombiniertes Brückenangebot Profil B
- Schulunterricht / Lektionenzahl Profil A
- Schulunterricht / Lektionenzahl Profil B
- Betrieblicher Praktikumseinsatz in beiden Profilen
- Schulisches Brückenangebot
- Schulunterricht / Lektionenzahl SBA
- Ausschluss aus einem Brückenangebot
- Anmelde- und Aufnahmeverfahren
- Aufnahmekriterien
- Schulgeld
- Unterlagen
- Weitere Informationen

      

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Kombinierte Brückenangebote
Das Ziel der kombinierten Brückenangebote (KBA) ist die optimale Vorbereitung der Schulabgängerinnen und Schulabgänger auf die Berufsbildung. Das Angebot richtet sich an Jugendliche mit eher schwachen schulischen Leistungen. Gefördert werden schulische, lebenspraktische, persönliche und soziale Kompetenzen. Damit der Übergang in die Berufswelt gelingt, werden die Jugendlichen bei der Berufswahl und der Lehrstellensuche unterstützt. Die kombinierten Brückenangebote dauern ein ganzes Schuljahr.


Beurteilungen / Zeugnis
Pro Semester erhalten die Lernenden eine Beurteilung durch das Berufsbildungszentrum. Diese gibt schwerpunktmässig Auskunft über das Arbeits- und Sozialverhalten sowie über die schulischen Leistungen. Ebenfalls erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des kombinierten Brückenangebotes ein Qualifikationsblatt / Arbeitszeugnis des Praktikumsbetriebes, welches Auskunft über die Arbeitsleistung und das Verhalten im Betrieb gibt.
Nach dem erfolgreich absolvierten KBA erhalten die Lernenden eine entsprechende Schulbestätigung.
 

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Kombiniertes Brückenangebot (KBA) Profil A
Die Lernenden im Profil A besuchen an einem Tag pro Woche den Schulunterricht am BBZ Pfäffikon. Die restlichen vier Tage pro Woche absolvieren sie zwingend ein Praktikum in einem Betrieb. Ohne Praktikumsstelle verlieren die Lernenden die Zulassung zum kombinierten Brückenangebot.

Zielgruppe
Das Profil A ist auf Lernende mit schulischen Leistungen im unteren bis mittleren Bereich ausgerichtet. Das kombinierte Brückenangebot Profil A richtet sich an Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit keine Lehr- oder Arbeitsstelle gefunden haben, sich aber trotzdem auf den Einstieg in die Arbeitswelt vorbereiten möchten. Fremdsprachige verfügen über genügend Deutschkenntnisse, um eine Lehre mit Abschluss EFZ oder Attestausbildung EBA beginnen, oder eine berufliche Tätigkeit ausüben zu können.

Zielsetzungen
Förderung der Gesamtpersönlichkeit im Hinblick auf den Übertritt ins Berufsleben durch:
Integration der Jugendlichen in die Arbeitswelt sowie Erwerb von ersten Erfahrungen an einer Arbeitsstelle
Durch Unterstützung eigene Berufswahl, Lehrstellensuche oder das Suchen eines Arbeitsplatzes konkret angehen
Schliessen schulischer Lücken und Erweiterung des bisher erworbenen Wissens
Wecken von Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst, den Mitmenschen, der Arbeitswelt, der Schule, dem Staat und der Natur
 
Inhalt
1 Tag Schule (Mittwoch oder Donnerstag) am BBZ Pfäffikon, Schulhaus Römerrain
4 Tage Arbeit in einem Industrie-, Gewerbe- oder Handelsbetrieb, im Gastgewerbe, in einem Spital, einem Heim, im Verkauf, etc.
einzelne Projekttage
Individuelle Begleitung im Praktikumsbetrieb und bei der Lehr- und Arbeitsstellensuche durch einen Coach.

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Arbeit im Betrieb / Unterricht am BBZ Pfäffikon
Praktikum in einem Betrieb
Der Schwerpunkt im kombinierten Brückenangebot Profil A liegt in der praktischen Tätigkeit an einem Arbeitsplatz in einem Betrieb. Das Praktikum dauert in der Regel ein Jahr. Ein Wechsel des Praktikumsbetriebes ist nicht vorgesehen, jedoch möglich, sofern er sich durch die getroffene Berufswahl aufdrängt und alle Beteiligten einverstanden sind.
Für die Suche der Praktikumsplätze sind in erster Linie die Jugendlichen selbst zuständig. Wer bereits zu Beginn des Schuljahres einen Praktikumsplatz vorweisen kann, wird bei grosser Nachfrage bevorzugt behandelt.
Der Betrieb übernimmt keine Ausbildungsaufgaben im Rahmen des Berufsbildungsgesetzes.
An einem Tag pro Woche besuchen die Lernenden ganztags den obligatorischen Unterricht am BBZ Pfäffikon.
 
 
Schulunterricht / Lektionentafel
Profil A (1 Tag, Mittwoch oder Donnerstag):
3   Lektionen Sprache und Kommunikation
Lektion Persönlichkeit/Gesellschaft
2   Lektionen Mathematik (in Niveauklassen)
1   Lektion Sport
1   Lektion Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT)
9   Lektionen pro Woche
 
Parallel zu den Unterrichtslektionen unterstützen Berufs- und Laufbahnberater die Schülerinnen und Schüler individuell bei der Berufswahl, der Lehrstellensuche oder beim Suchen einer Anschlusslösung.
 
Praktikumsvertrag
Ein schriftlicher Praktikumsvertrag regelt die Art und die Dauer des Arbeitseinsatzes, die Entschädigung, den Schultag, das Schulgeld, die Versicherungen, die Arbeitszeiten und die Ferien.
Der Vertrag wird zwischen Praktikumsbetrieb, Jugendlichen und gesetzlichen Vertretern abgeschlossen.
für den Betrieb: Richtlohn für Praktikantin/Praktikanten: branchenüblicher Ansatz (ca. Fr. 450.00).

Ferien und Schnupperlehren
Der Betrieb gewährt dem Lernenden mindestens 5 Wochen Ferien während des ganzen Praktikumsjahres. Für Schnupperlehren/Testnachmittage im Zusammenhang mit der Berufswahl können in Absprache mit dem Arbeitgeber zwei Wochen verwendet werden. Es gilt der Ferienplan des BBZ Pfäffikon.
 

 

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Kombiniertes Brückenangebot (KBA) Profil B

Die Lernenden im Profil B besuchen an zwei Tagen pro Woche den Schulunterricht am BBZ Pfäffikon. Während den restlichen drei Tagen absolvieren die Lernenden in den ersten 9 Wochen Fachkurse (Holz, Metall und Hauswirtschaft) am BBZ Pfäffikon, bevor sie danach ebenfalls ein Betriebspraktika absolvieren.
 
Zielgruppe
Das Profil B ist auf Lernende mit schulischen Leistungen im unteren Bereich ausgerichtet. Das kombinierte Brückenangebot Profil B richtet sich an Schulabgängerinnen und Schulabgänger der Werk- und Realschule (Stammklassen B und C), die motiviert sind, ihre praktischen Fähigkeiten und theoretischen Kenntnisse zu vertiefen und zu ergänzen, um dadurch die Chancen für eine Ausbildung zu verbessern. Ziel: Lehre mit Abschluss EFZ oder evtl. Berufsattest (EBA). Die Förderung in Theorie und Praxis, verbunden mit der Persönlichkeitsbildung und der individuellen Beratung und Begleitung (Coaching) erhöhen die Chancen, eine geeignete Lehrstelle zu finden und erleichtern den Einstieg in die Berufswelt.
 
Zielsetzungen
Gute Vorbereitung auf den Eintritt in die Berufs- und Arbeitswelt durch:
Gezielte individuelle Förderung im praktischen und schulischen Bereich
Schliessen schulischer Lücken und Erweiterung der theoretischen Kenntnisse
Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
Individuelle Begleitung und Beratung bei Berufswahl und Lehrstellensuche durch einen Coach
 
Wichtige Ziele des Unterrichts sind die Stärkung und Förderung des Selbstvertrauens und der Eigeninitiative. Durch eigenverantwortliches und selbstständiges Lernen können individuelle Lücken gezielt angegangen und aufgearbeitet werden.
 
Inhalt
2 Tage Schule (Montag und Dienstag) am BBZ Pfäffikon, Schulhaus Römerrain
Obligatorische Fachkurse (9 Wochen) und Arbeit in einem Industrie-, Gewerbe- oder Handelsbetrieb, im Gastgewerbe, in einem Spital, einem Heim, im Verkauf, etc. (Mittwoch bis Freitag)
einzelne Projekttage

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Während der ersten 9 Wochen besuchen die Jugendlichen obligatorische Fachkurse. Ziel der Fachkurse ist die Einführung in elementare Arbeitstechniken und Kenntnisse des entsprechenden Bereichs. Die Kurse finden in den schuleigenen Werkstätten statt und werden von erfahrenen Berufsleuten geleitet.
Während der Fachkurse werden die Jugendlichen mit den Anforderungen der Berufswelt konfrontiert und erhalten unmittelbare Rückmeldungen auf Verhalten, Arbeitseinsatz und manuelle Fähigkeiten. Wichtig: In der ersten, vierten und siebten Fachkurswoche können keine Schnuppertage abgemacht werden.

Fachkurse
Holz
Metall
Hauswirtschaft

Nach Abschluss der 9-wöchigen praktischen Unterrichtsphase am BBZ Pfäffikon beginnen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Profils B an drei Tagen pro Woche ein Praktikum. Die Coaches helfen den Lernenden bei der Suche nach geeigneten Praktikumsbetrieben. Es besteht die Möglichkeit, die Zeit des Betriebspraktikums auf einem bis maximal drei Betrieben zu absolvieren. Nach Möglichkeit sind potenzielle Ausbildungsbetriebe für diese Lernenden zu bevorzugen.

Schulunterricht / Lektionentafel
Profil B (2 Tage, jeweils Montag und Dienstag):
6 Lektionen Sprache und Kommunikation
3 Lektion Persönlichkeit/Gesellschaft
4 Lektionen Mathematik (in Niveauklassen)
2 Lektion Sport
2 Lektion Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT)
1 Lektion selbstorganisiertes Lernen (SOL)
18 Lektionen pro Woche

Hinweis zu den betrieblichen Praktikumseinsätzen
Die Jugendlichen arbeiten je nach Profil während 8 bis 10 Monaten gegen eine Entschädigung in einem Betrieb. Eine schriftliche Vereinbarung regelt weitere Details (u.a. fehlender Praktikumsplatz, -vertrag, Verlust des Praktikumsplatzes).

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Schulisches Brückenangebot

Das Ziel des schulischen Brückenangebotes (SBA) ist die optimale Vorbereitung der Schulabgängerinnen und Schulabgänger auf die Berufsbildung oder eine adäquate Anschlusslösung. Gefördert werden schulische, lebenspraktische, persönliche und soziale Kompetenzen. Damit der Übergang in die Berufswelt gelingt, werden die Jugendlichen bei der Berufswahl und der Lehrstellensuche unterstützt. Die Kernfächer* des schulischen Brückenangebotes werden in 2 Niveaus geführt, damit das Leistungspotenzial optimal gefördert werden kann.

Pflichtfächer (Total 26 Lektionen)
5 Lektionen Sprache und Kommunikation*
3 Lektionen Englisch*
5 Lektionen Mathematik*
1 Lektionen Persönlichkeit
1 Lektion Gesellschaft
1 Lektion Wirtschaft
2 Lektionen Sport
2 Lektionen Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT)
2 Lektionen selbstorganisiertes Lernen (SOL)
2 Lektionen Projektarbeit
1 Lektion Berufswahlkunde
1 Lektion Coaching (individuelle Einzelgespräche, gemäss Aufgebot Coach)
(*werden in Niveaus ausgeführt)

Wahlfächer (3) Lektionen):
Französisch*, Italienisch für Anfänger, Werken Holz/Metall, Technisches Zeichnen, Bildnerisches Gestalten, Hauswirtschaft/Textiles Gestalten (wird nur in Pfäffikon angeboten)
 
Wahlfächer (2) Lektionen):
Rhetorik/Sprechtraining, Chemie, Physik, Biologie
 
Total Lektionen:  32-37

 

Wählen Sie Ihre Wahlfächer gemäss Ihrer vorgesehenen Ausbildung. Die definitive Zuteilung erfolgt durch den Bereichsleiter auf Grund der gewünschten Berufsrichtung und des Gesprächs am Informationstag.

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Coaching
Die Lernenden werden von den Coachs individuell zu den Gesprächen aufgeboten. Das Coaching betrifft die Berufswahl (Unterstützung bei der Erarbeitung einer realistischen Anschlusslösung), die Behebung von Defiziten in einzelnen Fächern (Erreichen des erforderlichen Niveaus für die Anschlusslösung, Lernzielvereinbarungen usw.) sowie die Persönlichkeitsentwicklung (Korrekturen beim Arbeitsverhalten, Arbeitsintensität, Verarbeiten von Absagen).
Es werden individuelle Massnahmen mit den Teilnehmenden festgelegt, Aufträge erteilt und deren Ausführung kontrolliert. Die Coaching-Gespräche sind obligatorisch und verbindlich.

Spezialschulwochen und Spezialschultage
Zum Inhalt des SBA gehören weiter:
Einführungstage zu Beginn des Schuljahres
1 Woche Betriebspraktikum (ca. September), vorzugsweise im gewünschten zukünftigen Berufsfeld oder in einem verwandten Berufsfeld. Weitere Schnupperlehren sind möglich und erwünscht, wenn sie zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung dienen
1 Woche zur Förderung der praxisorientierten Handlungskompetenz (Wirtschafts- und Gesellschaftswoche)
3–6 weitere Projekttage pro Schuljahr
  
Abschlussprüfungen / Zeugnis
Am Schluss des SBA finden Abschlussprüfungen statt. Es werden die folgenden Fächer geprüft: Sprache und Kommunikation, Mathematik und Englisch (schriftlich und mündlich), Französisch (Wahlmöglichkeit für Niveau A anstelle Englisch).
Nach dem erfolgreich absolvierten SBA erhalten die Lernenden eine entsprechende Schulbestätigung. Pro Semester erhalten die Lernenden eine Beurteilung des Berufsbildungszentrums. Diese gibt Auskunft über das Arbeitsverhalten, das das Sozialverhalten sowie über die schulischen Leistungen.



Allgemeine Bestimmungen (gilt für alle Angebote)


Administration und Sekretariat
Am BBZ Pfäffikon wird der zentrale Teil des Anmeldeverfahrens abgewickelt.

Anmelde- und Aufnahmeverfahren
Es besteht kein Rechtsanspruch auf den Besuch eines kantonalen Brückenangebotes. Ebenso ist die Wahlmöglichkeit in Bezug auf ein schulisches oder kombiniertes Brückenangebot eingeschränkt. Es erfolgt eine Zuweisung in das erfolgversprechendste Modell durch Fachpersonen. Kandidatinnen und Kandidaten, die bereits eine Praktikumsstelle für ein kombiniertes Brückenangebot vorweisen können, werden bevorzugt behandelt.

Allgemein gelten folgende Aufnahmekriterien:
15 – 18 jährig, wohnhaft im Kanton Schwyz
Obligatorische Schulzeit abgeschlossen
Besuch der Informationstage*
Nachweis von Berufswahl- und Bewerbungsbemühungen
Motivation und aktiver Einsatz in Bezug auf die berufliche Zukunft sowie Bereitschaft zur kooperativen Zusammenarbeit
Fähigkeit und Wille, regelmässig am Brückenangebot teilzunehmen
Keine grossen psychosozialen Probleme, die eine nachhaltige berufliche Integration verunmöglichen (z.B. Konsum von Suchtmitteln, Straffälligkeiten etc.)

*Daten der Informationstage:
SBA Goldau, Montag, 21. Mai 2012 / SBA Pfäffikon, Montag, 18. Juni 2012 / KBA Profil B: Dienstag, 19. Juni 2012 / KBA Profil A: Mittwoch, 20. Juni 2012


Anmerkung
Absolventen von Zwischenlösungen (Auslandaufenthalte, Welschlandjahr, Sozialjahr) werden im Regelfall nicht in Brückenangebote aufgenommen. In begründeten Ausnahmefällen entscheidet die Schulleitung auf schriftliches Gesuch hin.
Abbrecher von Grundbildungen können in ein Brückenangebot aufgenommen werden.
Nachträgliche Aufnahmen können im Rahmen von freien Kapazitäten (Klassengrösse, Zusammensetzung der Klasse etc.) und unter gewissen Bedingungen (Nachweis Praktikumsplatz (KBA), grundsätzliche Einigung, etc.) bis maximal Ende des 1. Semesters vorgenommen werden. Der Aufnahmeentscheid wird von der Schulleitung gefällt.

Wichtig: Interessierte Jugendliche aus dem Kanton Schwyz können sich ab März bis spätestens Ende April anmelden. Neben dem Anmeldeformular sind folgende Unterlagen ebenfalls einzureichen:
Formular: Anmeldung für ein Brückenangebot
Formular: Beurteilung durch Klassenlehrperson
Formular: Wahlfächer (bei Anmeldung für SBA erforderlich)
handschriftlicher Bewerbungsbrief, in dem Sie beschreiben, wie Ihre bisherige Lehrstellen- und Arbeitssuche verlaufen ist, und weshalb Sie welches Brückenangebot besuchen möchten. Er soll auch Angaben zum persönlichen Hintergrund (Interessen, Stärken, Schwächen) enthalten.
tabellarischer Lebenslauf mit aktuellem Passfoto
Kopien aller Zeugnisse der Sekundarstufe I
Stellwerk 8 und 9*
wenn vorhanden: Testauswertungen (Basic-Check, Multi-Check), Sprachdiplome, Schnupperlehrbeurteilungen, Arbeitszeugnisse
wenn nicht Schweizer Staatsbürgerschaft: Kopie Ausländerausweis
 
*muss baldmöglichst nachgeliefert werden.

Die entsprechenden Unterlagen findet man unter der Homepage www.bbzp.ch/Brückenangebote oder können in den Berufsinformationszentren in Pfäffikon und Goldau bezogen werden.

Sind alle Unterlagen vollständig vorhanden, folgt der Zuweisungsentscheid. Bei Unklarheiten bezüglich der Zuweisung wird mit dem Bewerber/der Bewerberin Kontakt aufgenommen und die Zuteilung vorgenommen. Die aufgenommenen Kandidatinnen und Kandidaten werden anschliessend den beiden Schulorten zugewiesen. Alle zukünftigen Lernenden eines Brückenangebotes werden zu obligatorischen Informationstagen eingeladen. Die provisorische Aufnahme erfolgt nach dem Besuch der Informationstage.

 

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Definitive Aufnahme
Die definitive Aufnahme erfolgt mit der Unterzeichnung der Ausbildungsvereinbarung zu Beginn des Brückenjahres.

Bedingungen für eine definitive Aufnahme sind:
Unterzeichnung der Ausbildungsvereinbarungen
Bereitschaft, die Schule regelmässig und mit persönlichem Einsatz zu besuchen
Bereitschaft, an der persönlichen Weiterentwicklung zu arbeiten
Bestreben, einen Ausbildungsplatz zu finden
Aktive Mitarbeit im Unterricht

Ausschluss aus einem Brückenangebot
Bei der Aufnahme in ein Brückenangebot wird zwischen den Lernenden, ihren gesetzlichen Vertretern und der Schulleitung des Berufsbildungszentrums eine schriftliche Vereinbarung mit den geltenden Regeln unterzeichnet. Die Schulleitung des Berufsbildungszentrums kann einen Ausschluss aus einem Brückenangebot verfügen bei: 
Schwerwiegenden Verstössen gegen die geltenden Regeln
Disziplinarischen Vergehen
Gesetzlichen Verstössen (insbesondere Suchtmittelvergehen, Rassismus, Gewalt, Sexualdelikte)
Fehlende Einsatz- und Leistungsbereitschaft
Fehlen eines geeigneten Praktikumsplatzes in kombinierten Brückenangeboten (Profil A bis zu den Herbstferien, Profil B bis 30. November)
Verlust des Praktikumsplatzes in kombinierten Brückenangeboten (sofern nicht innerhalb von 30 Tagen ein anderer Arbeitsplatz gefunden wird)

Bei selbstverschuldetem Ausschluss oder unbewilligtem Austritt aus einem Brückenangebot kann die Schulleitung eine Gebühr bis Fr. 1000.00 erheben.

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Schulgeld
Der Kanton erhebt für alle Brückenangebote ein Schulgeld. Die Berufsbildungszentren stellen das Schulgeld zu Beginn des Brückenjahres in Rechnung. Bei einem Ausschluss aus dem Brückenangebot verfällt das bezahlte Schulgeld.
Neben dem Schulgeld müssen die Lernenden resp. die Erziehungsberechtigten den Aufwand für Material, Lehrmittel, Exkursionen und Ausflüge nach Aufwand entschädigen. Dieser Aufwand wird von den Berufsbildungszentren periodisch in Rechnung gestellt.

Pro Schuljahr fallen folgende Kosten an:
Schulgeld pauschal   SBA / KBA   Fr. 400.00
            
Lehrmittel und Material   KBA   Fr. 200.00 bis 400.00
(nach Aufwand)   SBA   Fr. 500.00 bis 1000.00
            
Exkursionen und Projekttage   KBA   Fr. 100.00 bis 300.00
(nach Aufwand)   SBA   Fr. 500.00 bis 1000.00


Versicherung
Es besteht keine Versicherung durch den Schulträger. Lernende der Brückenangebote müssen sich auf privater Basis ausreichend versichern

Stipendien
Für die Stipendienberechtigung gelten die Vorschriften des Amts für Berufsbildung (Tel: 041 819 19 24)


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Unterlagen
Anmeldung für ein Brückenangebot Schuljahr 2012 - 2013
Angaben und Beurteilung Klassenlehrperson Schuljahr 2012 - 2013
Hinweis zur Anmeldung für ein Brückenangebot Schuljahr 2012 - 2013
Wahlpflichtwünsche 2012 - 2013
Kurzbeschrieb Wahlfächer SBA 2012 - 2013
Praktikumsvertrag KBA Profil A
Praktikumsvertrag KBA Profil B


Hier erhalten Sie weitere Auskünfte:

Berufsbildungszentrum Pfäffikon
Roland Jost
Bereichsleiter Brücken KBA / SBA
Schulhaus Römerrain
Schützenstrasse 15
8808 Pfäffikon
Tel: 055 415 13 43/73
Fax: 055 415 13 83
Mail: roland.jost@bbzp.ch

Berufsbildungszentrum Goldau
Pascal Kälin
Bereichsleiter Brücken SBA
Schulhaus Bifang
Tramweg
6414 Oberarth
Tel: 041 855 45 21 / 041 855 27 77
Fax: 041 855 50 07

Mail: pascal.kaelin@bbzg.ch

 

 

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