Berufsmaturität


Technik, Architektur, Life Sciences

Vorbereitung auf ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium

Diese Ausrichtung der Berufsmaturität hat ihren Schwerpunkt in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften. Sie ist in der Regel Voraussetzung für ein Studium an Fachhochschulen in den Bereichen Technik und Informationstechnologie, Architektur, Bau- und Planungswesen sowie Chemie und Life Sciences. Sie ermöglicht den direkten und prüfungsfreien Zugang zu einem Studium in der Fachrichtung des erlernten Berufes. Diese Ausrichtung ist insbesondere für Lernende von technischen Berufen in Industrie, Gewerbe und Handwerk interessant: Polymechaniker/in, Automatiker/in, Elektroniker/in, Zeichner/in Fachrichtung Architektur resp. Ingenieurbau, übrige Berufe der Baubranche sowie Berufe im Chemie- und Pharmabereich.

Schulbesuch, Promotion

  • Mit dem Eintritt in die BM2 verpflichten sich die Teilnehmenden zum regelmässigen Besuch. Zu viele Absenzen können einen Ausschluss aus dem Lehrgang zur Folge haben.
  • Die Promotion ins zweite Semester erfolgt, wenn der Durchschnitt der Fachnoten mindestens 4,0 beträgt, höchstens zwei Fachnoten ungenügend sind und die Differenz dieser ungenügenden Note zur Note 4,0 nicht mehr als 2,0 Punkte übersteigt.

Was ist die Berufsmaturität ... 
Die eidgenössische Berufsmaturität ist eine Ergänzung zu einer drei- oder vierjährigen beruflichen Grundbildung (Lehre EFZ). Sie vermittelt eine erweiterte Allgemeinbildung und vertiefte Kenntnisse in den Schwerpunktfächern der verschiedenen BM-Ausrichtungen. Neben dem fachbezogenen Wissen und dem interdisziplinären Arbeiten fördert die Berufsmaturitätsausbildung auch das ganzheitliche Denken, das selbständige Lernen sowie die Ausdrucks- und Teamfähigkeit und trägt damit entscheidend zum beruflichen Erfolg bei.

Die Berufsmaturität ist Grundlage für die Studierfähigkeit und ermöglicht den prüfungsfreien Zutritt zur Fachhochschule. Bei einzelnen Studienrichtungen wird die fachspezifische Eignung abgeklärt. Mit einer Ergänzungsprüfung ist der Zugang zur Universität möglich.


... und welche Ziele erreiche ich damit?
Berufsmaturandinnen und -maturanden erwerben eine doppelte Qualifikation: Einerseits sind sie gelernte Berufsleute und verfügen über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, andererseits erhalten sie mit einer erweiterten Allgemeinbildung eine ausgezeichnete Grundlage für zahlreiche qualifizierende Weiterbildungsgänge. Sie sind zum prüfungsfreien Eintritt in ein ihrer Grundausbildung entsprechendes Studium an einer schweizerischen Fachhochschule berechtigt. Zudem schafft die Berufsmaturität gute Voraussetzungen für eine Vielzahl von Weiterbildungsgängen, die zu eidgenössisch anerkannten Fachausweisen und Diplomen führen.

BM2-Vorbereitungskurse für die Aufnahmeprüfungen am 13. Januar 2018 bzw. 24. März 2018

Zur Vorbereitung auf die BM-Aufnahmeprüfung bietet die Berufsmaturitätsschule des BBZP speziell zugeschnittene Kurse in den Fächern Deutsch, Mathematik, Französisch und Englisch an.

 

Vorbereitungskurs

27. November 2017 bis 20. März 2018

Anmeldeschluss: 24. November 2017

 

Der Kurs findet an 10 bzw. 11 Montagabenden statt und erstreckt sich über rund vier Monate. Somit haben Sie dazwischen genug Zeit, um zu Hause zu üben und Ihr Wissen wieder auf den Stand der Abschlussprüfungen (3. Sekundarstufe) zu bringen.

Vorbereitungskurse 
für die Aufnahmeprüfungen Jan./ März 2018
Fr. 300.00
Einschreibegebühr
Diese Gebühr beinhaltet die Kosten der Aufnahmeprüfung sowie die administrativen Kosten der Einschreibung für den Vollzeitstudiengang der Berufsmaturität am BBZP. Die Gebühr wird in jedem Fall vollumfänglich erhoben, auch wenn nach der Aufnahmeprüfung die Schule an einem anderen Schulort besucht wird. Die Gebühr gilt für ein Jahr und wird nicht zurückerstattet.
Fr. 200.00
Schulgeld Fr. 0.00*
Lehrmittel, Exkursion und Material Fr. 1'000.00
bis 1'500.00
*Der Besuch des Berufsmaturitätslehrganges ist seit dem 1. August 2007 für Lernende des Kantons Schwyz schulgeld- und gebührenfrei. Dies gilt auch für jene mit Wohnsitz in einem Nachbarkanton (Regionales Schulgeldabkommen Ostschweiz mit entsprechender Kostengutsprache). Ausnahme ist Zürich. Lernende aus diesem Kanton müssen für das Schulgeld Fr. 16'100.00 bezahlen.

Die Aufnahmeprüfung umfasst die Fächer Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik. Die Prüfungen basieren auf dem Stoff der 3. Sekundarstufe des Kantons Schwyz.

Die Aufnahmeprüfung gilt als bestanden, wenn der Durchschnitt der Prüfungsnoten mindestens 4.0 beträgt und nicht mehr als eine Prüfungsnote ungenügend ist.